Über mich

Mich treibt die Neugier nach dem Sinn des Lebens. Darum fasziniert mich die Ethik, die Frage nach den Voraussetzungen und der Bewertung menschlichen Handelns, nach unseren Werten. Vor diesem Hintergrund habe ich philosophische Ansätze von Konfuzius bis Kierkegaard studiert. Ethische Werte, das sind für mich unsere Tugenden, die Charaktereigenschaften, die jeder Mensch als Potenzial besitzt. Mir meiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst werden, daraus zu lernen und daran zu wachsen, um die beste Version meiner selbst zu werden, das ist für mich der Sinn meines Lebens. So wurde ich Tugendbotschafterin des Virtues Project™, einer internationalen Grassroot-Initiative.

Das Virtues Project™ entdeckte ich 2010 als Mutter auf der Suche nach einer Form der Begleitung meiner Kinder, die zu mir passte. Mir gefiel der Gedanke, ihr Verhalten durch die Tugendbrille zu betrachten und sie ihre eigenen Charakterqualitäten entdecken zu lassen, statt sie mit Belohnungen, Strafen oder Komplimenten zu erziehen. Also lernte ich die Tugendsprache, nutzte Lernmomente und merkte schließlich, dass diese Art der stärkenorientierten Potenzialentfaltung nicht nur meinen Kindern, sondern auch mir selbst gut tut. Nach und nach vertiefte ich mich in die fünf Strategien des Virtues Project™, die Begleitung von Kindern und Erwachsenen durch Wertschätzung sowie meine persönliche Entwicklung auf der Grundlage meiner eigenen Charakterbausteine.

Die Tugenden ziehen sich dann auch als roter Faden durch mein Leben und meine Arbeit. In Kombination mit den fünf Strategien des Virtues Project™ sind sie mein Handwerkszeug in Workshops und Webinaren. Mit ihnen lade ich zu flexiblen Sichtweisen ein, eröffne wertschätzende Blickwinkel und inspiriere zu einer achtsamen Sprache – eine Garantie für mehr Gelassenheit im Miteinander, eine Gelegenheit zur Sinnfindung in der persönlichen Entwicklung.

An der University of California, Berkeley, habe ich 2019 den Studiengang „The Science of Happiness“ abgeschlossen, um das, was ich bereits über Lebensglück und positive Psychologie weiß, auch evidence-based untermauern zu können.


Ob als Sozialkompetenzen in der Schule oder Erziehungshilfe für Eltern, für die nachhaltige Burnoutprävention in Studium oder Beruf, die Gestaltung des eigenen Lebensrhythmus, die wertschätzende Kommunikation am Arbeitsplatz oder die Trauer- und Sterbensbegleitung – die Tugenden dienen in jedem Lebensbereich als praktische Unterstützung und sind das Fundament für ein authentisches Leben.

Mein Herz schlägt vor allem für die besonderen Eltern, die Eltern, die besondere Kinder haben und dafür besonders viel Energie benötigen. Für diese Zielgruppe biete ich spezielle „Superkräfte“-Workshops an für mehr Ausgeglichenheit, Freude und Leichtigkeit im besonderen Familienalltag.

​"Das Leben ist gar nicht so. Es ist ganz anders", sagte  Kurt Tucholsky, deutscher Gesellschaftskritiker und Satiriker zwischen den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts. Als Idealistin kann ich dem nur zustimmen. Der Mensch ist gut, und das Leben auch. Ich setze einfach meine rosarote Tugendbrille auf und sehe das, was ist.